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Machbarkeitsstudie zur Umfahrungsstrecke der Bahn
Antrag vom: 2.11.07


Herrn Dr. Pantel                                 02.11.07
Industriestraße 1

Verkehrsauschuss

Guten Tag Herr Dr. Pantel

Die Linksfraktion beantragt den Tagesordnungspunkt:

Machbarkeitsstudie für eine Umfahrungsstrecke der Bahn entlang der A 29 im Stadtgebiet der Stadt Oldenburg

auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses am 19.11.07 aufzunehmen.

Die Linksfraktion stellt zu diesem Tagesordnungspunkt folgenden Beschlussantrag:
Die Verwaltung wird beauftragt eine Machbarkeitsstudie zu einer Umgehungstrasse der Bahn entlang der A 29 im Stadtgebiet Oldenburg in Auftrag zu geben. Die Kosten der Studie werden im Haushalt beordnet.
Begründung:
Mit dem Jade-Weser Port ist mit einer hohen Belastung von Oldenburg durch Güterverkehr aus Wilhelmshaven zu rechnen. Es ist eher mit mehr als hundert Zügen am Tag zu rechnen (davon ein Drittel nachts.)
Güterzüge fahren oft auf lautem, altem Material, die Radkästen sind nicht abgedeckt, hohe Dezibelzahlen werden erreicht, so dass man einen Mindestabstand von 350 Meter von der Bahnstrecke gewährleisten sollte. Für viele Stadtviertel in Oldenburg ist das nicht gegeben.

Für die Linkspartei ist dies ein Grund über eine langfristige Perspektivplanung nachzudenken. Der Jade-Weser-Port wurde ohne eine vernünftige Hinterlandanbindung geplant. Es ist eine Troglösung unter die Bahnstrecke an der Alexanderstraße die immerhin 16 Millionen kosten würde, geplant, die Eisenbahnklappbrücke über die Hunte ist störanfällig und langfristig abgängig. Die Verkehrsprobleme die mit Obi/ Ikea am Bahnübergang Stedinger Straße entstehen sind nicht gelöst.

Deshalb schlägt die Linke ein Nachdenken über langfristige Lösungen der Verkehrsprobleme mit der Bahn vor und fordert eine Machbarkeitstudie für eine Streckenführung entlang der verkehrlich sowieso stark belasteten Bundesautobahn A29 als Umgehungsstrecke vor. Diese Steckenführung hat viele Vorteile. Die Bahnübergänge Ofenerdiek und Alexanderstraße entfallen, die altersschwache Klappbrücke über die Hunte entfällt, die Probleme an der Stedinger Straße würden entschärft, und vor allem: viele Stadtteile würden von dem verkehrlichen Lärm der Güterzüge entlastet.

Bei einer Diskussionsrunde im offenen Kanal wurde der Vorschlag der Linkspartei als gute Idee aber utopisch und illusionär bezeichnet. Beim runden Tisch Bahnlärm einigten sich die  Akteure der Stadt Oldenburg, dass lediglich Lärmschutzmaßnahmen  gegen die erwarteten Mehrbelastungen durch Güterverkehre durch den Jade Weser Port ergriffen werden sollen. Eine mögliche Umfahrungsstrecke sei nicht im Schienenausbauprogramm des Bundes.

Wenn der politische Wille da wäre, ließe sich langfristig auch eine Umfahrungsstrecke verwirklichen, schließlich ist auch für die umstrittene Autobahn A22 offenbar Geld da.
Die Politik sollte sich nicht nur vom kurzfristig Machbaren, sondern auch von städtebaulich erstrebenswerter Perspektivplanung leiten lassen.

im Auftrag für die Linksfraktion
Andreas Hollweg
(Fraktionsmitarbeiter)

 

 

 


 

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